Wortverdrehung


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Die Kraft des geschriebenen Wortes
Entwickelt eine gewisse Macht,
Die dann vielfach und manchen Ortes
Anders ausgelegt,sich ausgedacht.

Worte lassen sich leicht verschieben
So wie man sie gern verwenden will.
Was dann schließlich übrig geblieben
Ist ein eig´ner Wort-und Werte-Drill.

Worte werden weitergegeben
Die niemand hat jemals so gesagt.
Der Grund liegt einzig in dem Streben
„Diskret“ zu äußern,was einem plagt.

Man kann das ohne viel zu wagen
Leicht jemand anderem unterstell´n,
Die eig´ne Meinung unterschlagen
Mit weißer Weste Leute verprell´n.

Durch Verfälschungen in Wort und Bild
Durch Angriffe,die nur aufgeführt,
Da war man schon zu Kriegen gewillt
Hat um die Wahrheit sich nicht geschürt.

Sowieso ist von vielen Dingen
Die Wahrheit nicht herauszufinden,
Lügner sich in den Himmel schwingen
Oder sonst aus der Schlinge winden……..

Heinrich-Alexander Romeo — Gedicht 1475

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