Wolfszeit


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Gleich einem Leichentuch in weiß,
liegt das Land im Schnee und Eis
Doch mit Ahnen vom großen Glück,
bringt der Lenz das Leben zurück

Mit seinem strahlend hellen Licht,
die Kraft des Winters, sie bricht
Macht alles frei, Berg, Tal und Fluss,
das frühe Jahr schickt seinen Gruß

Nach der langen eisigen Nacht,
der einsame Wolf, er ist erwacht
Fühlt warmes Wehen in den Nüstern
von Fern, ihm vertraut liebes Flüstern

Fühlt Verlangen in seinen Lenden,
die tausend süße Freuden spenden
Macht sich auf, zieht seine Spur,
liebe Gefährtin, wo bist du nur ?

©BJS

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