Wintertraum


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Mitunter habe ich in dunkler Nacht
Wiederkehrend sehr ähnliche Träume.
Doch heute ließ der Himmel eine Pracht
Voller weißer Flocken auf die Bäume.

Die Sonne schickte gold´ne Strahlengarb´n
Unaufhaltsam auf die weiße Landschaft.
Der Schnee funkelte in herrlichen Farb´n
Mit kristaliner Wunderkerzen-Kraft.

Ich ging tief hinein in den verschneit´n Wald
Der seine ganze weiße Schönheit pries.
Natürlich wurde mir bald bitter kalt
Eisiger Wind kam,der mich frösteln ließ.

Es war ja im Traum nicht Nacht,es war Tag
So konnte ich auch relativ weit seh´n.
Ich sah,was mir wohl kein Mensch glauben mag
Jemand in einem roten Mantel steh´n.

Entschlossen schritt ich schnurstracks darauf zu
Ich war voller Unruhe innerlich
Und als ich erkannte,das bist ja D U
Drang plötzlich wohltuend Wärme in mich.

Allerdings,ich kam keinen Schritt weiter
Der Traum war aus,hinterließ nur Fragen.
Er machte mich keineswegs gescheiter
Und wer weiß,was wollte er mir sagen ??

Heinrich-Alexander Romeo –Gedicht 0953–
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dem Gesamtwerk des Autors
LIEBE-SEHNSUCHT-LEBEN .

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