Vor neuen Toren


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Ab heute steh´ ich vor neuen Toren
Und weiß nicht,in welche Welt komme ich.
Die bisherige Welt ist verloren
Denn Du hast leise verabschiedet Dich.

Die alten Zeiten kommen nicht wieder
Sie sind leider nur noch Vergangenheit.
Ich denke an die fröhlichen Lieder
Die wir sangen zu viert und auch zu zweit.

Jedenfalls war´n wir glücklich gewesen
Wir alle,die Kinder und wir beide.
Nun kann man in meinen Augen lesen
Wie sehr ich an Herz und Seele leide.

Die Kinder trösten mich,stellen Fragen
Und eigentlich versteh´n sie schon sehr gut.
Doch was genau soll ich ihnen sagen
Und manche Antworten erfordern Mut.

Manches Zuhaus´ steckt voller Probleme
Hinter jeder Tür sieht es anders aus.
Doch gibt es Nichts,wofür ich mich schäme
Auch wenn das Gold nur außen glänzt am Haus.

Wenn wir Dir „zu einfache Leute“ sind
Liegt die Schuld dann an den Kindern und mir ?
Du machst doch auch nur „ganz normalen Wind“
Glaubst aber,es steckt ein Orkan in Dir !!

Heinrich-Alexander Romeo –Gedicht 1430–
Alle Gedichte dieser Kategorie wurden entnommen
dem Gesamtwerk des Autors „LIEBE-
SEHNSUCHT-LEBEN“

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