Sterne küssen


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (154 votes: 3,59 von 5 Punkten)

Gedanken schweifen immer wieder,
seit ein paar Tagen wild umher.
Sie springen, tanzen auf und nieder,
sie einzufangen ist so schwer…

Es sind die längst verblasste Träume
die Du hast in mir aufgeweckt,
der Schlüssel der vergessenen Räume,
war er bei Dir so lang versteckt?

Du hast geöffnet diese Türen,
die ich vor langer Zeit verschloss,
ich will Dich jetzt dorthin entführen,
wo unser beider Traum zerfloss…

Du kennst ihn auch, den einen Ort,
wo Menschen immer glücklich sind,
Man ist nicht hier und auch nicht dort,
das Spiegelbild zeigt uns als Kind…

Wo Morpheus uns´ren Geist umschlingt,
ganz langsam in den Schlaf uns zieht,
der letzte Tag noch mit ihm ringt,
erschöpft aus seinen Armen flieht…

Dort will ich abends auf Dich warten,
am Eingang in das Nimmerland
und schreiten durch den schönen Garten,
mit Dir, mein Engel, Hand in Hand.

Will mit Dir lachen, tanzen, toben
bis uns der Atem fehlt vor Glück,
will mit Dir fliegen und dort oben,
die Welt erobern, Stück um Stück…

will mit Dir durch die Wolken zischen
den silbernen Herrn Mond begrüßen,
mit Dir ne Sternschnuppe erwischen,
und um die Wette Sterne küssen….

Wenn dann…. die Nacht sich langsam senkt,
bring ich Dich zu dem großen Baum,
und frag Dich was Dein Herzchen denkt,
Was es wohl sagt?…. zu unserem Traum?

Danke @Victor

Mehr Gedichte aus dieser Kategorie: