Schlimmer


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Bei meinem allerersten Anlauf
Mich fest an eine Frau zu binden
Da scheiterte ich damals kläglich.
Obwohl es ja Frauen gibt zu Hauf
Bleibt´s schwer,die richtige zu finden
Die „Qual der Wahl“ oft unerträglich.

Jeder Versuch,der da nicht gelingt
Der ist verlorene Lebenszeit
Die uns Menschen das wertvollste Gut.
Oft sieht man sehr spät,das er nichts bringt
Aber die Gewöhnung schon sehr weit
Und zur Trennung fehlt dann auch der Mut.

Und alles ist schade was zerbricht
Schade auch um die Zeit,die Liebe
Und jedem tut´s irgendwie doch weh.
So,als zerdrückt man ein Kerzenlicht
Schnürt unter Schmerzen ab die Triebe
Entleert seine letzte Tasse Tee.

Aber an etwas festzuhalten
Was offensichtlich keine Zukunft
Macht die Folgen nur noch schlimmer.
Unzufriedenheit nur zu verwalten
So tun,als ob,gegen die Vernunft
Verhindert Glücklichsein für immer !

Heinrich-Alexander Romeo,Gedicht 1100,
alle sind entnommen seinem Gesamtwerk
LIEBE-SEHNSUCHT-LEBEN .

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