Lass doch nur die Kerze brennen


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Gar fünfzig Kerzen sind aus meinem Leib gezogen
und jede flackert anders wie wir sehn,
wies Jahr um Jahr galt Kämpfe zu bestehn.
Das Schicksal, ach es war mir nicht gewogen.

Bedachte mich mit unbrauchbaren Gaben.
Gedichte, Worte ändern nicht die Welt,
die hier wie da regiert wird durch das Geld.
Das Lebenskonto zeigt mir immer Soll statt Haben.

Doch bin ich Armer unwahrscheinlich reich,
seh jede Blume, kann mich dran erfreuen
und alle Kunst der Welt strömt in mich ein.

Steig aus der Asche einem Phönix gleich,
die Menschheit soll sich meiner Taten freun,
die Liebe selbst, sie rechtfertigt mein Sein.
für Evelyne

Danke Harald

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