Geschwiegen


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Du hast Dich entschieden,zu geh´n
Und das ist ein Stich in mein Herz.
So lassen die Tränen auch seh´n
Meinen unbeherrschbaren Schmerz.

Eine relativ lange Zeit
War´n wir glücklich und eingespielt,
Ein Team der Unzertrennlichkeit
In dem keiner abseits geschielt.

Aneinander gewöhnt war´n wir
In Liebe felsenfest verbund´n.
Ich stand zu Dir und Du zu mir
Besonders auch in schweren Stund´n.

Es war die kleine heile Welt
In der wir so gerne lebten,
Wo das Glück sich zu uns gesellt
Und uns´re Körper oft bebten.

Ist uns´re Liebe verschlissen
Ich weiß nicht recht,was ist gescheh´n ?
Welches Band ist uns gerissen
Das Du meinst,es ist Zeit zu geh´n ?

Ich such´ den Grund,find´ keine Ruh´
Woran könnte es wohl liegen,
Denn sagen willst Du nichts dazu
Hast beim Gehen noch geschwiegen ……

Heinrich-Alexander Romeo,Gedicht 1633
alle sind entnommen seinem Gesamtwerk
LIEBE-SEHNSUCHT-LEBEN ,Ausg.2015

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