Gedanken


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (18 votes: 3,39 von 5 Punkten)

Gedanken kreisen wild umher,
mit offenen Augen und dennoch blind,
es summt im Kopf und er ist schwer
fühle ich mich hilflos wie ein Kind.

Auf seltsamer Art und Weise,
ich weiß nicht mehr wie es geht,
ging mein Herz auf einer Reise,
doch wie´s scheint vom Winde verweht.

Die Farben trostlos und alles grau,
die Musik bleibt ohne klang
und wenn ich mich es niemals trau,
und doch hör ich weiblich Gesang.

Eine Stimme die der Engel gleich,
früher war ich einmal taub,
Musik im Ohr wie Watte weich,
und so süß wie eine Traub.

Ich ging langsam und dennoch zart,
hoffte ich auf Amor´s Pfeil,
still und leise solang ich wart,
traf es mich wie ein Beil.

Zerbrach mir das Herz und die Seele,
auf dem Boden lieg und wein,
jeder Tag wie ich mich quäle
jeder Tag ist nur noch Schein.

Glück ist nur ein Wort,
denn es trifft nicht alle
egal an welchem Ort
es ist und bleibt eine falle.

Übrig bleibt ein Trauer Herz,
leerer Kopf und leere Gedanken,
jeder Tag diesen Schmerz,
einfach zu viele Schranken.

So bleibt nur eins, dies muss ich tun,
sitze hier und schreibe Zeilen,
denn das Herz muss auch mal ruh´n
vor dem Pc verweilen.

Wir warten bis die Rente naht,
so soll wohl mein Schicksal sein,
habe ein 3 tage Bart,
und der Augenringe mein.

So endet dieses kleine Gedicht,
ich erzählte hier mein Leben
das hat für mich viel Gewicht,
muss ich wohl nach höherem streben.

© dirk rosenkranz

Mehr Gedichte aus dieser Kategorie: