Am Fädchen


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Einen bestimmten kleinen Stern
Kann ich jede Nacht betrachten.
Nur ist er so unendlich fern
Und will mich auch nicht beachten.

Wie hungrig ich nach Liebe bin
Weiß er nicht, kann er nicht ändern.
Er hat auch Anderes im Sinn
Über weit entfernten Ländern.

Kommt die Liebe zu mir in´s Haus
Da schau´ ich mehr auf mein Mädchen,
Nachts nicht mehr aus dem Fenster ´raus
Denn sie hat mich dann am Fädchen.

Ich danke Dir, Stern, für Dein Licht
Stets hat es mich angezogen.
Nun hab´ ich eine neue Sicht
Von lauter Reizen umwoben ……..

Heinrich-Alexander Romeo,Gedicht 1708
alle sind entnommen seinem Gesamtwerk
LIEBE-SEHNSUCHT-LEBEN ,Ausg.2015

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