Erwartungen


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Wir leben ganz unbestritten
In einer Wohlstandsgesellschaft.
Die Meisten in deren Mitten
Welche,wo eine Lücke klafft.

Die Lücke zwisch´n dem,was man will
Und dem,was man bekommen hat.
Dennoch ist´s wohl gut,wir halt´n still
Weil wir doch alle werden satt.

Zweifellos wird für uns gesorgt
Nur ohne Qualm und Alkohol.
Doch was die Gemeinschaft manch´m borgt
Ist unzureichend jenen wohl.

Eigentlich muß keiner hungern
Doch kommt das Brot nicht in den Mund.
Einfach nur herumzulungern
Da führt man sich selbst zum Abgrund.

Doch in vielen Fällen ist auch
Die Erwartungshaltung zu groß.
Steh´n wir mit Wünschen auf dem Schlauch
Fällt uns gleich der Kopf auf den Schoß.

Selten,das wir ´mal zufrieden
Oder sogar auch glücklich sind.
Mit Dingen,die uns beschieden
Zum Beispiel Liebe,Frau und Kind.

Heinrich-Alexander Romeo –Gedicht 1567–
Alle Gedichte dieser Kategorie wurden
entnommen dem Gesamtwerk des Autors
LIEBE-SEHNSUCHT-LEBEN .

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