Erloschen


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Uns´re Hände beginnen
Sich langsam abzukühlen.
Weil wir im Herzen drinnen
Nicht mehr viel Liebe fühlen.

Das Feuer ist erloschen
Zwischen uns die paar Worte,
Klingen schon abgedroschen
Weil von abgestumpft´r Sorte.

Das Feuer uns´rer Herzen
Das Brennen und das Glühen,
Es geht über in Schmerzen
So sehr wir uns bemühen.

Wir müssen bald gestehen
Harmonie,die gibt´s nicht mehr.
Es muß etwas geschehen
Vieles ist in uns schon leer.

Von Heute auf Morgen ging
Das bei uns beiden ja nicht.
Von da an,wo es anfing
Ging es schleichend wie die Gicht.

Mit Trennung abzufinden
Ist hart,wenn sie bevorsteht.
Mein Herz,das wird sich winden
Es ist schlimm,wenn einer geht !

Heinrich-Alexander Romeo,Gedicht 1651
alle sind entnommen seinem Gesamtwerk
LIEBE-SEHNSUCHT-LEBEN ,Ausg.2015

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