Die Wand


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Starre an die Decke
In eine leere, weiße Ecke
Weiß nicht was zu tun,
kann nicht ruh’n

Meine Gedanken schweifen ab zu Dir,
Warum sitz‘ ich immer noch hier?
Ein Königreich,
Könnt ich bei Dir sein, jetzt gleich!

Schaue in den Bilderrahm‘,
Und Deine Augen blicken mich an.
Warum kommst Du nicht her?
Ich vermisse Dich so sehr!

Immer mehr Bilder in meinem Kopf,
Vermischen sich wie in einem Topf,
Fließen aus ihm heraus,
Tapezieren bald das ganze Haus.

Jetzt ist die Wand nicht mehr weiß,
Nicht mehr kalt wie Eis,
Die Decke, die Wand, die kleiden,
Bunte Bilder von Dir – Und ich muss nicht mehr leiden!

Danke an Timo für seine Einsendung

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