Christkind


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Wo die Zweige dichter hangen
Die Wege am tiefsten verschneit
Da ist so um die Dämmerzeit
Im Wald das Christkind gegangen.
Tapfer war es sich am plagen
Es mußte den riesigen Sack
Schon meilenweit und huckepack
Auf den schmalen Schultern tragen.

Zwei spielende Häslein saßen
Geduckt am schneeverwehten Rain.
Die traf solch ein blendender Schein
Das sie das Spielen vergaßen.
Das Eichhorn spitzte die Ohren
Und suchte dann die halbe Nacht
Ob das Christkind von all´ der Pracht
Kein einzig´ Nüsslein verloren.

Heinrich-Alexander Romeo –Gedicht 0218–

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