Christinchens Weinachtstraum


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Das kleine Christinchen schlief ganz brav und träumte
Vom Schnee,der so tief die jungen Zweige bäumte.
Vom Überwintern der vielen Waldestiere
In kindlicher Sorge,das keines erfriere.

Da trat hinter den mächtigen Stämmen hervor
Ein bärtiger,klein und zierlicher Wichtelmann.
Mit einer Stimme wie von einem Engelschor
Fing er leise und gefühlvoll zu singen an:

„Ihr Tiere des Waldes kommt ´mal alle zu mir
Wir wollen jetzt gemeinsam etwas feiern hier.
Ich hörte in der Stadt mit eigenen Ohren
In Betlehem ist heut´ das Christkind geboren!“

Da kam der Bär,die Rehe,Hasen und Schnecken
Und vom Baum schaute schläfrig die Eule ´runter.
Sie liefen,sprangen und krochen aus allen Ecken
Und auch der alte Hirsch wurde munter.

Selbst die funkelnden Sternlein war´n näher gerückt
Es sah aus,als wär´ ein Baum mit Lichtern geschmückt.
Darunter gab jedes der Tiere ein Ständchen
Und das Christinchen klatschte mit ihren Händchen.

Nun,davon ist das kleine Mädchen aufgewacht
Und es war von seinem Traum noch leicht benommen.
Es schlief kaum wieder ein in dieser Weihnachtsnacht
Und sprach:“Bald wird´s die Mama erzählt bekommen!“

Heinrich-Alexander Romeo –Gedicht 0275–

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