Ein Abschied


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am ende des schweigens ging ich fort,
versank im nebel dunkler schatten,
im dunklen lande liess ich dich zurück.

ich lass dir zurück all die ungesagten worte,
die gemalten berührungen
an den rändern deiner lippen.

ich lass dir zurück meine schüchternen blicke,
wenn du an mir vorbeihuschst,
mich beim malen deiner konturen auf
das pergament meines herzens ertappst,

ich lass dir zurück meine hände, die im gedanken
durch dein haar streifen,
alles geflüsterte,
alles erträumte,
alles versprochene,
ich mal sie schwarz und purpur,
am höchsten gipfel meines seins.

Eingesandt von babak

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